Geboren 1987 in Hannover, Studium an der Universität Hildesheim (Philosophie und Bildende Kunst, BA) sowie an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (Gestaltung, MA), 2016 Abschluss (Abschlussarbeit «Vom Bösen und wie es sich zeigt» [Kunstbuch] nominiert für den Absolvierendenpreis). Jessika Dirks wohnt und arbeitet in Hannover (als bildende Künstlerin, Fotografin und Kommunikationsexpertin).
Jessika Dirks’ vielfältiges künstlerisches Schaffen kreist um Fragen von Identität, Wahrhaftigkeit und der kollektiven wie individuellen Verarbeitung von Schuld, Scham und Schmerz sowie deren Transformation. Ihre Arbeiten reflektieren persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Zuschreibungen und setzen sich u.a. kritisch mit den Auswirkungen patriarchaler Narrative auf das weibliche Selbstverständnis auseinander.
Ihre jahrelange Bühnenerfahrung (u.a. im Jungen Theater Burgwedel) bietet die Grundlage für ihre performativen und sprachbasierten Arbeiten. In ihren multimedialen Installationen, Bildern und Texten schafft sie Räume, die zur Selbstreflexion einladen. Sie versteht Kunst als ein Mittel der Offenlegung – als Weg, um hinter die Oberfläche zu blicken und das Verletzliche sichtbar zu machen, ohne es zu ästhetisieren.
Künstlerische Mittel & Medien:
Malerei, Zeichnung, Installation, Objektkunst, Fotografie, Sprache, Sound, Video, Performatives (Materialien u. a.: Acryl, Kohle, Stoff, Fundstücke, Papier, Textfragmente)