Konzert und werkstatt
02.10.2026 | 19:00

#13 Porträt: Form in Bewegung

konzert

Fidan Aghayeva-Edler

Musik für Klavier solo

Ort St. Johannis-Kirche, Hitzacker (Elbe)

Die Werke dieses Programms eint ein gemeinsamer Ausgangspunkt: die Auseinandersetzung mit tradierten musikalischen Formen. Passacaglia, Toccata, Präludium und Etüde erscheinen hier jedoch nicht als festgefügte Modelle, sondern als fragile Bezugssysteme – als historische Resonanzen, die in den Kompositionen transformiert, überlagert oder bewusst unkenntlich gemacht werden.
Porträt von Fidan Aghayeva-Edler
Anait Sagoyan
programm

Sarah Nemtsov Passacaglia (2015)
Vanessa Lann Recalling Chimes (1998)
Kaija Saariaho Prelude (2006)
Aleksandra Vrebalov Danube Etude (2021)
Olga Neuwirth Marsyas (2003/2004)

Porträt: Form in Bewegung

künstler*innen

Fidan Aghayeva-Edler ist eine in Berlin lebende Pianistin, die sich derzeit auf die Aufführung zeitgenössischer Musik und Musik von Komponistinnen konzentriert. Ihr jüngstes Projekt ist ein Klaviermarathon, bei dem sie als einzige Pianistin 24 Stunden lang ausschließlich Musik von Komponistinnen non-stop aufführt. Ihre innovative Arbeit wurde durch verschiedene Förderungen und Stipendien u.a. der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, des Fonds Darstellende Künste, des Goethe Instituts, Vaughan Williams Foundation, Cesko-Nemecky fond budoucnosti, inm, Musikfonds, Käthe-Dorsch- und Agnes-Straub-Stiftung und der Dwight and Ursula Mamlok Foundation unterstützt.

Ihre Aufnahmen wurden u. a. vom Bayerischen Rundfunk, RBB Kultur, Klassikcast des Goethe-Instituts, MDR Figaro, WDR3, Radio Eins, KAN Israel, Radio France und Český rozhlas ausgestrahlt. Zu ihren Soloalben gehören „Verbotene Klänge: Sechs Suiten“ (2019), mit der Musik verfolgter KomponistInnen, erschienen bei Kreuzberg Records, „Fenster“ (2022), erschienen bei GENUIN, mit den Werken von sieben zeitgenössischen Komponistinnen, das für den Preis der Deutschen Schalplattenkritik und den ECHO Klassik nominiert wurde, und Doppelalbum „Elements | Jasmine Petals“ (2026), erschienen bei neu gegründetem Label Salomé Records. Zu ihren weiteren kollaborativen Projekten gehören die CDs und Alben „Klavierwerke“ (2016), „Twenty for piano“ (2020), „The Black Garden“ (2020), “Seven Sisters” (2024).

Als Solistin und im Ensemble konzertierte sie weltweit, u.a. in der Berliner Philharmonie, Waldbühne Berlin, Grieghallen Bergen, und war u.a. Teil der „musica reanimata“- Konzertreihe im Konzerthaus Berlin, Impuls Festival, Musik21 Festival, Händel Festival, Borealis Festival, Bergen Festspillene, akademie kontemporär an der HfMT Hamburg, NUNC!5 Chicago, Baku Contemporary Music Days, Klangteppich, Junge Akademie Exhibition AdK Berlin, Sonic Matter Zürich, SOXXI Festival Valencia. Als Referentin wurde sie zu verschiedene Universitäten eingeladen, darunter University of North Texas, DePaul University, Berklee College of Music (USA), Ignacy Jan Paderewki Academy of Music (Polen), Mannheim Musikhochschule, HfMT Hamburg, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Deutschland), Griegakademiet Bergen (Norwegen), Universität für Kultur und Kunst (Aserbaidschan), Xàtiva und Carcaixent Conservatorien (Spanien).
veranstaltungsort

St. Johannis-Kirche, Hitzacker (Elbe)

gefördert durch