Das Porträt – Klang als Spiegel und Frage

Was bedeutet es, ein Portrait in Musik zu fassen? Nicht als starres Abbild, sondern als lebendigen Prozess – als Fragment, als Echo, als widerständige Spur? Das ACHTELTON-Festival 2026 stellt das «Portrait» ins Zentrum: nicht als Darstellung, sondern als Transformation. Hier wird Identität nicht abgebildet, sondern hörbar gemacht, wird Biografie zur Komposition, wird die klangliche Handschrift zur performativen Auseinandersetzung mit dem Selbst und dem Anderen.

Termine 2026 in Hitzacker

Ensembleporträt:
ENSEMBLE MEGAPHON
LOOP [THE MIND]

Klänge kreisen, Bilder rotieren, Bewegungen greifen ineinander.

Das Ensemble Megaphon taucht ein in die Magie der Wiederholung. Mithilfe von Akustikschleifen, Remixen, Overdubbing und Samples erforscht das Ensemble die Wirkung der Wiederholung. Alle Musiker:innen sind zugleich Performer:innen und lassen Klänge, Bilder und Bewegungen im Raum zirkulieren.

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Instrumentenporträt:
2026 – Jahr des Akkordeons

Leidenschaftlich, präzise, neugierig und voller Energie – das Akkordeonduo con:trust lotet die Grenzen seines Instruments immer wieder neu aus. Die beiden Musiker Marius Staible und Daniel Roth begeistern mit Virtuosität und künstlerischer Offenheit. Ihre Erfolge sprechen für sich: Das Duo wurde mit dem 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Val Tidone 2017, dem Franz Liszt Preis 2022 und zuletzt mit dem John Cage Award 2025 ausgezeichnet.

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Porträt:
Reflexionen – Klang und Stille

In Reflexionen wird Klang zur gemeinsamen Erfahrung. Das Konzert verbindet den Raum zwischen Musiker und Zuhörern, Klang, Video und Echo.

Klangtexturen, Stille und interaktive Momente laden jeden Einzelnen dazu ein, Teil des musikalischen Geschehens zu werden. Es entsteht ein Erlebnis, das Grenzen auflöst und eine unmittelbare Verbindung schafft, ein Dialog aus Tönen und Resonanz, der alle Anwesenden verbindet.

Komponistenporträt:
Michael Maria Ziffels

Was trägt ein Mensch, wenn er wandert? Geschichten. Erinnerungen. Spuren. Das interdisziplinäre Projekt wanderling wondering ist eine künstlerische Spurensuche durch Zeit, Raum und Klang – eine Wanderung durch Sprache, Geräusch und Gestalt. Es basiert auf Texten der Lyrikerin Ulrike Draesner, komponiert von Michael Maria Ziffels, gestaltet in enger Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Endliche Automaten.

Porträt:
5 komponistinnen
Form in Bewegung

Die Werke dieses Programms eint ein gemeinsamer Ausgangspunkt: die Auseinandersetzung mit tradierten musikalischen Formen. Passacaglia, Toccata, Präludium und Etüde erscheinen hier jedoch nicht als festgefügte Modelle, sondern als fragile Bezugssysteme – als historische Resonanzen, die in den Kompositionen transformiert, überlagert oder bewusst unkenntlich gemacht werden.

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